DL0CX

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Verantwortlich ist Marie-Luise DF7PM

Auf der QSL-Karte ist die Funkstation der FMS Regensburg zu sehen, an der Hans Wölbing DD1WG als Funkoffizier seinen Dienst absolviert hatte.

DL0CX beim Tag der Niedersachsen in Cuxhaven

20.05.2007
Geschichte aus erster Hand am Museumstag
Im Fischereimuseum wurden Besucher gestern von Experten unterschiedlichster Sparten begrüßt
Bild zum Text

Kein Schattendasein braucht heutzutage der Amateurfunker zu fristen: Marie-Luise und Hermann Meiss meldeten sich vom Vorplatz des Fischereimuseums. Innen weihte Klaus Hankel in die Kunst der Netzmacherei ein. Fotos: Koppe

kop. -  „Eigentlich läuft’s heute wie immer”, meinte Hans Wölbing (Fischereimuseum) mit Untertreibung. Denn etwas Besonderes hatten sich die Ausstellungsmacher im Hafen sehr wohl ausgedacht für den gestern stattfindenden „Internationalen Museumstag”: Experten aus den Bereichen Hochseefischerei, Funk- und Lotswesen standen nachmittags als Ansprechpartner bereit.

Marie-Luise und Hermann Meiss vom Amateurfunkverein des VFDB Cuxhaven hielten streng genommen bereits seit den frühen Morgenstunden die Stellung. Ab zehn Uhr gingen aus der auf dem Museumsvorplatz installierten „Funkbude” die ersten Morsezeichen über den Äther. Zeigen, wie der Küstenfunk früher ablief (nämlich über Telegrafen statt über Sprechfunkverbindung) wollte man hier.

„Naja”, meinte Wölbing (Ex-Funkoffizier auf der „Regensburg”) dann im Laufe des Tages. „Die meisten Gäste interessieren sich mehr für die Hochseefischerei selbst.” Wohl kaum einer konnte so gut über die vergangene Ära berichten wie Netzmacher Klaus Hankel, der eine Live-Vorführung seines Handwerks mit allerhand Anekdoten, vor allem aber mit einer authentischen Schilderung der Cuxhavener Fischereigeschichte verknüpfte.

Ähnlich viel zu berichten wussten wohl nur noch Kapitän Karl Kühne oder Kommodore Helmut Bellmer (Letzterer für Trans-Ocean). Doch warum „schnacken”, wenn man auch einfach nur zuschauen kann? Den Künsten von „Knoten-Kurt” beispielsweise oder einer (Film)-Dokumentation über das Lotswesen im anlässlich des „internationalen Museumstages” eigens für den Publikumsverkehr geöffneten Traditionsraum im Obergeschoss. Während alldem lief der Funkverkehr draußen vor der Tür gleichsam „nonstop” weiter. Und die Funker trugen dem Motto des Tages im wahrsten Sinn Rechnung: „DL0CX” stand mit Kollegen aus aller Herren Länder in reger Verbindung.

Veröffentlicht in den Cuxhavener Nachrichten am 21.05.2007

 

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